
Unkostenbeitrag: 10 Euro
anmeldung@stadt-land-denkmal.de
Stadtplanung und Denkmalschutz –
wie geht das zusammen?
Während in den Denkmalschutzbehörden das Wissen über die Geschichte eines Ortes gesammelt wird, entwirft die Stadt- und Landschaftsplanung dessen Zukunft. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln schauen sie beide auf denselben Ort und sehen unterschiedliche Zusammenhänge. Häufig reden sie aneinander vorbei, auch weil spezifische Kenntnisse und Prioritäten nicht dieselbe Zielrichtung haben.
Der Siedlungsgrundriss und sein Erschließungs- und Wegenetz, Baufluchten wie Freiflächen und Dachlandschaften sowie historische Ereignisse prägen das Gedächtnis der Bevölkerung und verknüpfen Orte mit dem eigenen Erleben. Einzelne Bauwerke sind ebenso Bildträger wie der sie umgebende öffentliche Raum und sind nur im Zusammenhang zu verstehen.
Das Symposium untersucht die Wirkungsbezüge zwischen Landschafts- und Baudenkmalen zu ihrem ländlich wie urban geprägten Umfeld und diskutiert die frühzeitige denkmalfachliche Beteiligung an raumwirksamen Planungsprozessen.

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Mitwirkende
Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk:
"Bürgersinn und Denkmalentwicklung"
Stadtbaurätin Landeshauptstadt München
Dr. Ulrike Wendland:
"Strategien städtebaulich-denkmalpflegerischer Prophylaxe
in schrumpfenden Städten: Eisleben, Quedlinburg, Weißenfels"
Landeskonservatorin Sachsen-Anhalt
Dr. Gerhard Ongyerth:
"Kulturdenkmäler im ländlichen Raum – Ein Plädoyer für
andere Wege in Planungsprozessen."
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Hanns-Martin Römisch:
"Wirkungsbezüge im Stadtgefüge"
Architekt und Denkmalpfleger
Moderation: Gerwin Zohlen, Publizist und Kritiker, Berlin
| Deutscher Werkbund Bayern | Stadt - Land - Denkmal Baudenkmäler und ihre Wirkungsbezüge im urbanen und ländlichen Kontext Symposion |